Druckluftbetriebene ATEX-Absauganlage für Lösemittel

Projektdetails

Branche: Automobilindustrie
Anwendung: Absaugen verschmutzter Waschflüssigkeit bei der Reinigung von Motoren, Bauteilen und Prototypen
Medium: Verschmutzte, lösemittelhaltige Waschflüssigkeit
Herausforderung: Mehrere Reinigungsstellen anbinden und wiederholte Wege zur manuellen Entleerung vermeiden
Lösung: Stationäre, druckluftbetriebene ATEX-Absauganlage für Zone 1 und 2 mit Rohrleitung und automatischer Entleerung
Ergebnis: Zentrale Sammlung zur Entsorgung bei deutlich reduziertem Bedien- und Handhabungsaufwand

Verschmutzte Waschflüssigkeit bei der Bauteilreinigung aufnehmen

Innerhalb des Produktionsbereichs fielen an mehreren vorgesehenen Entnahmestellen flüssige Lösemittelreste an. Diese sollten nicht mit mehreren voneinander unabhängigen Geräten aufgenommen werden, sondern über ein gemeinsames System zu einem zentralen Sammelbehälter gelangen.

Dafür wurde eine stationäre Absauganlage benötigt, die die einzelnen Entnahmestellen über ein fest installiertes Rohrleitungsnetz verbindet.

Aufgrund des aufgenommenen Mediums mussten bei der technischen Auslegung außerdem die bestehenden Anforderungen an den Explosionsschutz berücksichtigt werden.

Mehrere Reinigungsstellen sicher und effizient anbinden

Beim Aufnehmen von Lösemitteln müssen nicht nur Saugleistung und Behältervolumen betrachtet werden. Ebenso wichtig sind die Materialbeständigkeit der eingesetzten Komponenten, die Ableitfähigkeit des Systems, die Ausführung der Anschlüsse und die kontrollierte Übergabe in den vorgesehenen Sammelbehälter.

Die Anlage sollte mehrere Anforderungen miteinander verbinden:

  • Aufnahme des Mediums an mehreren Entnahmestellen,
  • Transport über ein stationäres Rohrleitungssystem,
  • druckluftbetriebene Erzeugung der Saugleistung,
  • auf die Anwendung abgestimmte ATEX-Ausführung,
  • automatische Entleerung der Absauganlage,
  • Sammlung in einem dafür vorgesehenen Lösemittelbehälter,
  • zuverlässige Kontrolle des aktuellen Füllstands.

Die Entleerung sollte ohne einen regelmäßig manuell zu leerenden Zwischenbehälter erfolgen. Gleichzeitig musste erkennbar bleiben, wann der angeschlossene Sammelbehälter seinen vorgesehenen Füllstand erreicht.

Druckluftbetriebene ATEX-Absaugung für Zone 1 und 2

FITZER entwickelte eine stationäre, druckluftbetriebene Absauganlage in ATEX-Ausführung. Die einzelnen Entnahmestellen wurden über ein festes Rohrleitungsnetz mit der zentralen Anlage verbunden.

Die Saugwirkung wird pneumatisch erzeugt. Das aufgenommene Lösemittel gelangt über das Rohrleitungssystem zur Absauganlage und wird anschließend automatisch in den vorgesehenen Lösemittelbehälter entleert.

Für den Sammelbehälter fertigte FITZER einen kundenspezifischen Deckel. In diesen wurde eine Füllstandsanzeige integriert. Dadurch kann der aktuelle Füllstand kontrolliert und die weitere Handhabung des Behälters entsprechend geplant werden.

Die ausgeführte Lösung umfasst:

  • mehrere fest definierte Entnahmestellen,
  • ein stationäres Rohrleitungssystem,
  • eine druckluftbetriebene zentrale Saugeinheit,
  • eine auf den Einsatz abgestimmte ATEX-Ausführung,
  • die automatische Entleerung in den Lösemittelbehälter,
  • einen kundenspezifischen Behälterdeckel,
  • eine integrierte Füllstandsanzeige.

Zentrale Sammlung mit weniger Wegen und manuellen Arbeitsschritten

Mit der stationären Absauganlage können die flüssigen Lösemittelreste an mehreren Stellen aufgenommen und zu einem gemeinsamen Sammelpunkt transportiert werden.

Die automatische Entleerung reduziert die erforderlichen manuellen Arbeitsschritte an der Absauganlage. Gleichzeitig ermöglicht die Füllstandsanzeige eine bessere Kontrolle des angeschlossenen Lösemittelbehälters.

Die wesentlichen Verbesserungen:

  • zentrale Aufnahme an mehreren Entnahmestellen,
  • fest installierte und jederzeit verfügbare Absaugstellen,
  • kein Transport einer separaten Saugeinheit zwischen den Bereichen,
  • automatische Übergabe in den Sammelbehälter,
  • Kontrolle des Behälterfüllstands,
  • eine an Medium und Einsatzumgebung angepasste Anlagenkonstruktion,
  • Berücksichtigung der bestehenden ATEX-Anforderungen.

Ob das gesammelte Lösemittel anschließend entsorgt, aufbereitet oder erneut verwendet wird, hängt vom konkreten Produktionsprozess ab und ist nicht Bestandteil der vorliegenden Projektdaten.

Was dieses Projekt zeigt

Das Projekt zeigt, wie sich flüssige und potenziell entzündbare Medien an mehreren Stellen über ein gemeinsames Absaugsystem aufnehmen lassen.

Dabei reicht es nicht aus, lediglich einen geeigneten Flüssigkeitssauger auszuwählen. Rohrleitungsnetz, Entnahmestellen, Werkstoffe, Sammelbehälter, Entleerung und Explosionsschutz müssen als zusammenhängendes System ausgelegt werden.

Eine solche Lösung kommt insbesondere dann infrage, wenn flüssige Medien regelmäßig an fest definierten Stellen anfallen und anschließend kontrolliert in einen zentralen Behälter übergeben werden sollen.


Müssen in Ihrem Betrieb Lösemittel oder andere anspruchsvolle Flüssigkeiten an mehreren Stellen aufgenommen werden?

FITZER entwickelt stationäre Absauganlagen, die Medium, Rohrleitungsnetz, Behälterkonzept und Sicherheitsanforderungen zu einer passenden Gesamtlösung verbinden.

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Branche: Automobilindustrie
Anwendung: Absaugen verschmutzter Waschflüssigkeit bei der Reinigung von Motoren, Bauteilen und Prototypen
Medium: Verschmutzte, lösemittelhaltige Waschflüssigkeit
Herausforderung: Mehrere Reinigungsstellen anbinden und wiederholte Wege zur manuellen Entleerung vermeiden
Lösung: Stationäre, druckluftbetriebene ATEX-Absauganlage für Zone 1 und 2 mit Rohrleitung und automatischer Entleerung
Ergebnis: Zentrale Sammlung zur Entsorgung bei deutlich reduziertem Bedien- und Handhabungsaufwand